Lerncoaching

Download Flyer Lerncoaching

Was ist Lerncoaching?

Lerncoaching begleitet und unterstützt Menschen, wenn es hilfreich ist, den eigenen Lernprozess zu verbessern und ein persönliches Selbst- und Lernmanagement aufzubauen. Um erfolgreiche Lernhaltungen aufbauen zu können, werden die eigenen Kompetenzen und Stärken bewusst gemacht und ausgebaut. Außerdem werden Lernstrategien entwickelt, die Lernende dabei unterstützen, Leistungserwartungen künftig selbstorganisiert, motivierend und erfolgreich meistern zu können. Die Vermittlung von Lerntechniken (Lernen lernen) gehören also mit zu den Kernbereichen von Lerncoaching. Hinderliche Einstellungen oder Lernmuster werden in der Kooperation mit dem Lerncoach verändert und Ressourcen freigelegt, um förderliche Einstellungen und Muster entwickeln und praktisch umsetzen zu können.


Lerncoaching ist keine Nachhilfe!

Lerncoaching ist stets eine individuelle Beratung und wird von mir daher nicht in Gruppen durchgeführt. Nicht die Vermittlung von Lehrstoff im Mittelpunkt steht im Zentrum; Lerncoaching ist keine Nachhilfe. Es geht hier nicht darum, in einem bestimmten Fach besser zu werden oder fachliche Defizite abzubauen, sondern die persönlichen Lernvoraussetzungen kennen zu lernen, weiterzuentwickeln und eine erfolgsversprechende persönliche Haltung zum Lernen und den eigenen Möglichkeiten aufzubauen. Lerncoaching geht intensiver noch hinter die Ebene der fachlichen Anforderungen zurück.


Lerncoaching, Selbstvertrauen und Zielperspektiven

Lerncoaching hat aber immer entscheidend zu tun mit Beziehungen: Das eigene Selbstbild und damit auch das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl entwickelt und verändert sich in Lernumgebungen im Zusammenspiel mit anderen Menschen. Was jemand kann oder was er sich zutraut, was ihn motiviert oder begrenzt, welche Erwartungen andere an uns stellen oder mit welchen Erwartungen wir ihnen begegnen. Dabei können Ermutigungen und Konflikte ebenso wie realistische Zielvorstellungen oder unrealistische Selbsterwartungen die Lernprozesse und –erfolge maßgeblich beeinflussen. Ein gutes Lerncoaching berücksichtigt daher auch solche systemischen Faktoren.

Ein Lerncoaching bietet in diesem Zusammenhang einen geschützten Raum, in dem jemand in die Möglichkeit hat, auch seine Ängste und Befürchtungen anzusprechen, die ganz natürlich zu ihm gehören und ihn derzeit womöglich einschränken und belasten. Solche Ängste und Befürchtungen sind deswegen längst noch keine Schwächen, sondern womöglich Indizien dafür, dass die eigene Lernorganisation und die persönlichen Bedingungen, unter denen das eigene Lernen stattfindet, noch nicht so geklärt und eingerichtet sind, wie es dieser lernende Mensch benötigt.


Wo liegen die Grenzen von Lerncoaching?

Die Möglichkeiten von Lerncoaching finden ihre Grenzen, wenn psychische Erkrankungen oder Lernstörungen den Klienten belasten, die einen therapeutischen Rahmen verlangen. Es ist mir wichtig, in meiner Arbeit als Lerncoach solche Grenzen zu respektieren. Ein verantwortungsbewusster Lerncoach geht davon aus, dass sein Klient „Experte für die eigenen Lösungen“ ist und sein kann und Unterstützung dabei sucht, dieses persönliche Expertentum entwickeln zu können. Im Falle von psychischen Erkrankungen oder Lernstörungen ist der Klient aber nicht Experte seiner eigenen Lösungen und benötigt fachlich kompetente Hilfe von Medizinern oder Psychotherapeuten.


Wie arbeite ich?

Ich arbeite mit meinen Klienten nach der gründlichen Auftragsklärung (die bei minderjährigen Jugendlichen gerne auch gemeinsam mit Erziehungsberechtigten stattfinden soll) daran, die eigenen Ziele und Ressourcen beim Lernen bewusst zu machen, in Kooperation mit dem Klienten persönlich hilfreiche Lernstrategien zu finden, Lernblockaden aufzulösen und lösungsorientierte Kontrollen der persönlichen Zielerreichungsgrade zu formulieren. In meiner Arbeit greife ich zurück auf langjährige Erfahrungen als Lehrer im aktiven Schuldienst, als Trainer und als Coach.

Impressum | ©2013 pixelmuehle