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Coaching-Tools für Führungskräfte und Personalverantwortliche

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Ihr Trainer: Dr. Guido Schneider

Termine:

  • Herbst-Training 03.09.2022 (Anmeldeschluss 19.08.2022), von 9.30 bis 17.30 Uhr

Ort: Die Ausbildung wird durchgeführt in Räumen der VHS Stolberg, Frankentalstraße 3, 52222 Stolberg. Änderungen behalten wir uns vor.

Anmeldung: Für Ihre verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular in der Kurzinformation.


Ihre Investition: 310,- € zuzgl. gesetzl. MwSt. (Im Preis enthalten sind komplette Teilnehmerunterlagen und Getränke.)

Zielgruppen: Führungskräfte, Personalverantwortliche



Selbstkompetenz und Sozialkompetenz sind inzwischen Indikatoren erfolgreicher Führungsarbeit. MitarbeiterInnen, die sich bei immer schneller sich verändernden Marktbedingungen für die Unternehmen verlässlich und resilient einsetzen sollen, müssen regelmäßig „(weiter)entwickelt“ werden. Eine stabile Selbstführung wird dabei neben fachlicher Expertise immer mehr zum Erfolgsfaktor.

Von glaubwürdigen Führungskräften wird erwartet, dass sie in ihrer persönlichen Erscheinung und in der Art und Weise, wie sie mit sich selbst umgehen, authentisch das als Kompetenzen herausstellen, was sie von ihren MitarbeiterInnen ebenfalls erwarten. Wem man die Fähigkeit, Personalverantwortung zu tragen, auch zutraut, entscheidet sich darüber, was die „zu entwickelnden“ Mitarbeiter hier bei einer Führungskraft wahrnehmen – und das wiederum wird zum Vertrauensfaktor und darüber zum Faktor effektiver Zusammenarbeit überhaupt.

Die Entwicklung der eigenen Selbst- und Sozialkompetenz sind seit langem Anforderungen an die Arbeit von Coaches, sowohl was die Ausrichtung ihrer Tätigkeit betrifft als auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. In dieser Hinsicht können Führungskräfte von der Arbeitsweise von Coaches persönlich profitieren, indem sie deren Coachingkompetenz und Arbeit mit ausgewählten Coaching-Tools übernehmen, gerade wenn moderne Führungsarbeit mit eigenverantwortlich und engagiert aktiven Teams funktionieren soll.

Wie MitarbeiterInnen in lösungsfokussierten Kommunikationsprozessen Verantwortung übernehmen, Veränderungen planen, Zielvorgaben entwickeln und dann resilient und selbstverantwortlich aktiv werden können: Für alle diese Teilprozesse gibt es praktisch bewährte Coachinginstrumente.


Ganz in diesem Sinne geht es in diesem Seminar und Training darum,

  • sich selbst in einen ausgeglichenen und resilienten Zustand zu bringen
  • und Praktiken zur Selbstregulation zu kennen und zu beherrschen,
  • etablierte Sichtweisen zu verändern, wenn neue Perspektiven zu erkennen wichtig ist,
  • lösungs- und zielfokussierte Kommunikationsprozesse einleiten und steuern zu können,
  • flexible Planungs-Tools für Veränderungen zu beherrschen,
  • Denkfallen erkennen (Fragetechnik des Metamodells der Sprache)
  • Persönlichkeitsstile zu erkennen und systemisch denkend in die Arbeitsprozesse integrieren zu können,
  • Widerstände und Ressentiments als Informationsquellen nutzen und in erfolgreiches Handeln transformieren zu können,
  • zu verstehen, dass fundamentale Verschiedenenheit von Menschen weniger Hürden als vielmehr ressourcereiche Chancen sind.


Die Arbeit in diesem Training ist praxis- und prozessorientiert, so dass die genannten Themen Angebote sind, die in Auswahl vorgestellt werden: Sie sollen die Coaching-Tools nicht nur verstehen, sondern anwenden lernen, und dabei geben die thematischen Wünsche und Ausrichtungen der Gruppe die Richtung des Trainingsablaufs an. Deshalb besteht das Angebot, das Training optional in Arbeitsgruppen weiterzuführen, wenn sich weiterführende Einheiten anbieten und erwünscht sind.




NLP-Basic-Ausbildung (zertif. nach DVNLP)

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Ihr NLP-Lehrtrainer: Dr. Guido Schneider

Termine: 20./21.08.22, 17./18.09.22, 22./23.10.22 (jeweils von 9.30 – 17.30 Uhr). Anmeldeschluss ist der 08.08.2022

Ort: Die Ausbildung wird durchgeführt in Räumen der VHS Stolberg, Frankentalstraße 3, 52222 Stolberg. Änderungen behalten wir uns vor.

Anmeldung: Für Ihre verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular in der Kurzinformation.

Ihre Investition: bis 20.05.22: 495,00 Euro (=10% Frühbucher-Rabatt), ab 21.05.22: 550,00 Euro (regulärer Preis)

Die Ausbildung NLP-Basic ist als berufliche Fortbildungsmaßnahme anerkannt und daher von der UST befreit. Im Preis enthalten sind komplette Teilnehmerunterlagen und Getränke. Zusätzliche Kosten für das Zertifikat des DVNLP. Die Teilnahmegebühr ist nach Absprache auch in zwei Raten zahlbar.

Zielgruppen:Führungskräfte, Personalverantwortliche, Berater, Coaches, alle Personen, die täglich viel mit anderen Menschen zu tun haben und ihre Beziehungs- und Kommunikationskompetenzen ausbauen möchten.



Eine NLP-Basic-Ausbildung ist sehr nützlich und hilfreich für TeilnehmerInnen, die oft Gespräche führen, Beraterfunktionen wahrnehmen oder Führungs- und Personalverantwortung tragen. Wie Sie gute Beziehungen aufbauen und mit anderen Personen auf eine Weise kommunizieren können, dass Sie bereits viel über deren Interessen und Persönlichkeitsstil erfahren, was Sie in Ihrer eigenen Gesprächssteuerung nutzen können, zählt ebenso zu den Themen wie die Grundlagen eines sinnvollen emotionalen Selbstmanagements und ein ziel- und lösungsorientierter Aufbau von Arbeits- und Kommunikationsprozessen.

Die NLP-Basic-Ausbildung vermittelt Ihnen wesentliche Einblicke in Themenschwerpunkte und Arbeitsweisen der NLP. Zugleich ist sie der erste Teil der Ausbildung zum NLP-Practitioner und wird auch in vollem Umfang darauf anerkannt, wenn Sie weitermachen möchten. Sie umfasst mit 40 - 42 Zeitstunden die ersten 6 Tage der Practitioner-Ausbildung und wird mit dem DVNLP-Siegel zertifiziert, wenn TeilnehmerInnen diese Rahmenbedingungen erfüllt haben und die Trainingsgruppe aus mindestens 6 TeilnehmerInnen besteht.

Die NLP-Basic-Ausbildung ist daher sicherlich eine gute Wahl: Sie können bereits intensiv NLP trainieren, Ihren NLP-Lehrtrainer und die gute Atmosphäre kennen lernen, in der eine NLP-Trainingsgruppe arbeitet. Und Sie buchen nichts doppelt, wenn Sie das NLP-Practitioner-Zertifikat erwerben möchten. Sie machen dann einfach weiter.


Trainingsinhalte: (gemäß Bestimmungen des DVNLP)

  • Ausgewählte Axiome und Grundannahmen des NLP
  • Nonverbale Signale erkennen und nutzen (Kalibrieren, Pacing und Leading)
  • Gute Beziehungen (Rapport) herstellen und aufrecht erhalten
  • Arbeit mit verschiedenen Wahrnehmungstypen (Repräsentationssysteme)
  • Vom Problem über Ressourcen zum Ziel (Grundlagen der Veränderungsarbeit)
  • Denkfallen erkennen, Fragetechnik des Metamodells der Sprache
  • Grundlagen des Ankerns
  • Wertschätzendes und sinnesspezifisches Feedback
  • Emotionales Selbstmanagement (Assoziation, Dissoziation, Wahrnehmungspositionen)
  • Zielorientiertes und ökologisches Ressourcenmanagement



Wir arbeiten flexibel: Lassen sich anberaumte Lokaltermine – etwa wegen Corona-Maßnahmen - nicht einhalten, können wir Vidoestreams einrichten oder an anderen Wochenenden Trainingseinheiten „zwischenschieben“, damit sich allzu lange Lücken vermeiden lassen. Generell gilt: Umplanungen von Terminen sind in der Gruppe jederzeit möglich, zumal die Gesamtplanung einen längeren Zeitraum umfasst.




Ausbildung zum NLP-Practitioner (zertif. nach DVNLP)

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Ihr NLP-Lehrtrainer: Dr. Guido Schneider

Termine: 20./21.08.22, 17./18.09.22, 22./23.10.22, 19./20.11.22, 10./11.12.22 (jeweils von 9.30 – 17.30 Uhr). Die weiteren Termine für 2023 werden im Seminar abgesprochen. Anmeldeschluss ist der 08.08.2022

Ort: Die Ausbildung wird durchgeführt in Räumen der VHS Stolberg, Frankentalstraße 3, 52222 Stolberg. Änderungen behalten wir uns vor.

Anmeldung: Für Ihre verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular in der Kurzinformation.

Ihr Investition: bis 20.05.22: 1.817,00 Euro (= 10% Frühbucher-Rabatt), ab 21.05.22: 2.019,00 Euro (regulärer Preis).

Die Ausbildung zum NLP-Practitioner ist als berufliche Fortbildungsmaßnahme anerkannt und daher von der UST befreit. Im Preis enthalten sind komplette Teilnehmerunterlagen und Getränke. Zusätzliche Kosten für das Zertifikat des DVNLP. Die Teilnahmegebühr ist nach Absprache auch in vier Raten zahlbar.


Zielgruppen:Führungskräfte, Personalverantwortliche, BeraterInnen, Coaches, alle Personen, die täglich viel mit anderen Menschen zu tun haben und ihre Beziehungs- und Kommunikationkompetenzen ausbauen möchten.



Was bedeutet NLP? Vorgänge in unserem Gehirn und Nervensystem (= Neuro), also Gedanken, Wünsche, Gefühle, Einstellungen, Wahrnehmungen, Erfahrungen u. V. m. drücken sich in unserer verbalen Sprache und im körperlichen Ausdruck (= linguistisch) aus und lassen sich dann, wenn sie so extern wahrnehmbar werden, zur Gestaltung von Verhaltensprozessen (= Prozessarbeit), etwa dem Aufbau von Beziehungen, der Umsetzung persönlicher Veränderungen oder der Verbesserung kommunikativer Prozesse nutzen.

NLP ist zunächst einmal ein hoch effektives Methodenrepertoire: Das zentrale Motiv vieler Teilnehmerinnen ist das Bestreben, im Rahmen der eigenen beruflichen Qualifizierung die persönlichen Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Präsentation, ziel- und lösungsorientierte Arbeitsorganisation und konstruktive Konfliktfähigkeit besser zu werden. Personen mit Personalverantwortung und Führungsaufgaben erschließen sich vielfältige Techniken und Tools, mit MitarbeiterInnen, die alle ihren eigenen Kopf haben, effektiv kommunizieren und kooperieren zu können.

Die NLP-Practitioner-Ausbildung ist insofern auch ein vielseitiges und hoch effektives Selbstbewusstsein-Training: Sie erleben bewusst Ihre eigene Art und Weise, Beziehungen mit anderen zu gestalten, Ihre Aufgaben zu gestalten und umzusetzen oder die Besonderheiten Ihres eigenen Persönlichkeitsstils zu erfassen und damit, wie Sie auf andere wirken, diese motivieren können bzw. in welchen Belangen und wie Sie sinnvolle Veränderungen bei sich umsetzen können.

NLP ist aber mehr als nur ein „Werkzeugkasten“, nämlich eine Haltung, ein Spirit, der darauf ausgerichtet ist, jeden Menschen in seinen Eigenheiten und spezifischen Möglichkeiten wertschätzend wahrzunehmen und sich in den gemeinsamen systemischen Bezügen (Team, Gruppe, Abteilung) ressourcenorientiert weiterentwickeln zu können. Wir halten das für ein Erfolgsmodell auch in allen beruflichen Zusammenhängen. NLP ist daher heutzutage in vielen Unternehmen anerkannt und etabliert.


Von einer Ausbildung zum NLP-Practitioner profitieren daher alle,

  • die ihre kommunikativen Fähigkeiten erweitern und professionalisieren möchten,
  • die private oder berufliche Beziehungen auf den jeweiligen Persönlichkeitsstil anderer mit ausrichten wollen,
  • die dadurch nicht nur führen, sondern motivieren können,
  • die zielstrebiger handeln können,
  • die souveräner mit Konflikten umgehen möchten, weil sie über ein solide strukturiertes emotionales Selbstmanagement verfügen,
  • die mitreißen und begeistern wollen, weil sie in Präsentationen und Vorträgen andere Menschen wirksam erreichen möchten,
  • die produktiver wirksam werden möchten, weil sie lösungsorientiert denken und agieren können.


Unser Ausbildungsangebot zum NLP-Practitioner entspricht vollständig den Anforderungen des Deutschen Verbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren (DVNLP) und wird nach einer Teilnahme gemäß diesen Richtlinien mit dem Siegel des DVNLP zertifiziert. Unsere Ausbildung NLP-Basic bildet zugleich inhaltlich den ersten Teil der Practitioner-Ausbildung, so dass TeilnehmerInnen, die bereits über das Zertifikat des NLP-Basic verfügen, dieser erste Ausbildungsteil vollumfänglich auf die erweiterte Ausbildung zum NLP-Practitioner anerkannt wird.

Zu den Anforderungen für die Zertifizierung zählen mindestens 135 Ausbildungsstunden, verteilt über mindestens 18 Tage, Arbeitsgruppen von mindestens 6 TeilnehmerInnen und ein abschließendes Testing der erworbenen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten. Diese Anforderungen werden durch unser Konzept erfüllt und ab 10 Teilnehmern kann sogar ein Assistenztrainer einbezogen werden.


An 20 Ausbildungstagen erwartet Sie inhaltlich das folgende vielseitige Programm:

Die Tage 01 – 06 strukturieren den Basic-Teil, der auch als eigene Veranstaltung zertifiziert werden kann.

Tag 01: Der erste Kontakt: sich auf andere einstellen
Konzept der inneren Landkarte / Arbeitsweisen in der NLP / Physiologie beobachten und beschreiben, Kalibrieren

Tag 02: Beziehungen: Empathie und Distanz
Rapport, nonverbales Pacing & Leading /Assoziation & Dissoziation / Wahrnehmungspositionen

Tag 03: Basisprozesse der NLP-Veränderungsarbeit
Statemanagement / VAKOG-Hypnose / Separator / Zielarten & Zielrahmen / Kurzreframings & ökologischer Check / Ressourcenarbeit / Future Pace

Tag 04: Vom Problemerleben zur Lösungsfokussierung
compliments (Lösungsfokussierter Ansatz) & sinnesspezifisches Feedback / Grundlagen der Ankertechnik (Ressourcen) / Changing History mit Ankern

Tag 05: Persönlichkeitsstile erkennen
Repräsentationssysteme & Wahrnehmungstypen / Augenzugangshinweise & andere Signale / neurologische Ebenen

Tag 06: Die Prozesse steuern: Verbales Leading
Kontrollierter Dialog & Aktives Zuhören / Backtrack-Frame / Reframing (Grundlagen) / Metamodell der Sprache I


Die Tage 07 – 20 strukturieren den Aufbau-Teil:

Tag 07: Emotionales Selbstmanagement I
erweiterte Ankertechniken / Basistechniken der Submodalitäten-Arbeit

Tag 08: Emotionales Selbstmanagement II
Mapping across / Anwendungen der Submodalitäten-Arbeit / Submodales Arbeit mit Assoziation & Dissoziation / Swish-Muster

Tag 09: Erkenntnistheoretische Grundlagen der NLP & Lösungsfokussierter Ansatz
Radikaler Konstruktivismus / NLP-Grundannahmen / Ethikverpflichtung / Basistechniken der Lösungsfokussierten Gesprächsführung

Tag 10: Kritik: Verbinden und Trennen
Repräsentationssysteme übersetzen und überlappen / Umgang mit Kritik (Seidentuch-Technik, Triangulierung, lösungsfokussiert Kritik üben und annehmen, Kritik im Feedback)

Tag 11: Arbeit mit inneren Anteilen
Konzept der inneren Anteile & der guten Absicht / Kongruenz & Inkongruenz / Satir-Kategorien / Verhandlungsmodell / Six-Step-Reframing (einfache Form)

Tag 12: Strategie-Arbeit I: An Modellen orientieren
Verhaltensveränderung durch modeling leisten (New Behavior Generator, Mentoren) / T.O.T.E.-Modell / Strategien auspacken

Tag 13: Strategie-Arbeit II: Strategien installieren
unterschiedliche Techniken, Strategien zu installieren, NLP-Steno zur Notation von Strategien

Tag 14: Verhalten & Biografie: Timeline-Arbeit
Grundlagen / Timeline-Exploration / diverse Anwendungen von Timeline-Arbeiten

Tag 15: Glaubenssätze & Überzeugungen
Entstehung, Funktion & Wirkung / Techniken zum Entdecken wirksamer Glaubenssätze / Veränderung von Glaubenssätzen (Swish, Umgang mit innerem Kritiker) / Glaubenssätze auf der Timeline verändern

Tag 16: Sprache und Erleben
Metamodell II / Milton-Modell

Tag 17: Trance-Arbeit I: Phasen, Prozesse, Grundtechniken
Trance & Hypnose / Autosuggestionen / Neurofeedback / Trance-Signale / Trancen steuern durch Milton-Sprache / einfache Induktionen

Tag 18: Trance-Arbeit II: Formate der Trance-Arbeit
weitere Induktionen, Utilisieren von Störungen / Kommunikation mit dem Unbewussten / Ressourcen in Trance integrieren

Tag 19: Metaphern & Storytelling
Strukturmerkmale & Wirkfaktoren von Metaphern / isomorphe & homomorphe Metaphern / Verschachtelungen

Tag 20: Testing
schriftliches & praktisches Testing / Zertifikatsüberreichung




Persönliche Resilienz stärken - Basiskurs und Trainingsgruppen

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Ihr Trainer: Dr. Guido Schneider

Termine (Basiskurs):

  • Herbst-Training 24.09.2022 (Anmeldeschluss 09.09.2022), von 9.30 - 17.30 Uhr

Ort (Basiskurs): Die Ausbildung wird durchgeführt in Räumen der VHS Stolberg, Frankentalstraße 3, 52222 Stolberg. Änderungen behalten wir uns vor.

Anmeldung: Für Ihre verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular in der Kurzinformation.

Ihre Investition: Für den Besuch des Resilienz-Basiskurses: 165,00 € (brutto 196,35 €)

Termine (Trainingsgruppen):

  • 1 x monatlich samstags von 9.30 - 12.30 Uhr
  • Nächste Termine: 07.05.22 und 04.06.22 oder auf Anfrage unter dr.guido.schneider@.aixline.eu. (Eine Anmeldungen und Aufnahme des Gruppentrainings ist jederzeit möglich; es empfiehlt sich vorab der Besuch eines Basiskurses.)

Ort (Trainingsgruppen): Die Ausbildung wird durchgeführt in Räumen der VHS Stolberg, Frankentalstraße 3, 52222 Stolberg. Änderungen behalten wir uns vor.

Anmeldung für die Trainingsgruppe: Verwenden Sie bitte das Anmeldeformular in der Kurzinformation.

Ihre Investition: Die Teilnahmegebühr beträgt pro Termin 32,50 € zuzgl. gesetzl. MwSt. Sie buchen verbindlich 4 Termine (also 130,- Euro zuzgl. gesetzl. MwSt.). Nach dieser Zeit entscheiden Sie, ob Sie weitere 4 Termine zu den gleichen Konditionen buchen und weitermachen möchten. Wie lange Sie insgesamt in einer Arbeitsgruppe teilnehmen, entscheiden Sie somit selbst. Trainingsunterlagen erhalten Sie rechtzeitig im Voraus per Email.

Zielgruppen: Alle Personen, die lernen möchten, besser mit Widerständen und Krisen umzugehen.



Der Begriff 'Resilienz' kommt aus dem technischen Bereich und bedeutet 'abprallen' bzw. ‚zurückspringen'. Er bezeichnet die Elastizität, Spannkraft oder Beweglichkeit eines Materials, sich unter Belastung zu verändern und später seine ursprüngliche Form wieder annehmen zu können. Als resilient wird in Anlehnung daran auch die menschliche Eigenschaft bezeichnet, an Stress, Widerständen oder seelischen Krisen nicht zu zerbrechen, sondern angemessen darauf reagieren zu können und mit Selbstbewusstsein daraus hervorzugehen. Resilienz ist die Fähigkeit, mit externen und internen Belastungen konstruktiv umzugehen: Resilienten Menschen gelingt dies erfolgreich, weil sie über entsprechende Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster verfügen, die ihnen das erleichtern.

Frühere Konzepte zum Umgang mit Belastungen und Krisen arbeiteten im Wesentlichen problemorientiert: Die Menschen mussten schon erkrankt, belastet oder geschwächt sein, damit ‚am Problem‘ bestimmt werden konnte, was sie benötigten, um wieder auf die Beine kommen zu können. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts arbeitet die Psychologie hier anders: In Langzeitforschungen wurde über viele Jahrzehnte hinweg bewiesen, dass Menschen resiliente Fähigkeiten haben und auch erlernen können, die sie in die Lage versetzen, schon von vornherein gesund, angemessen und selbstverantwortlich mit Widerständen und Belastungen umgehen zu können, so dass sie erst gar nicht daran erkrankten oder seelisch zusammenbrachen.

Nach heutigen Erkenntnissen ist Resilienz kein genetisch bedingtes Persönlichkeitsmerkmal: Resilienz kann jeder Mensch lernen und trainieren. Durch Erfahrungen herausgebildete Werte und Überzeugungen sind wesentliche Faktoren bei der Entwicklung von Resilienz - und Werte bzw. Überzeugungen lassen sich verändern. So reagieren resiliente Menschen optimistisch, realistisch und lösungsorientiert auf die Umstände des Lebens, statt betroffen und in der Opferrolle darauf zu reagieren. Sie nutzen eigene Stärken und holen sich die notwendigen Ressourcen aus ihrer Umgebung. Sie haben erfahren, dass viele Widerstände sich konstruktiv überwinden lassen, und haben es gelernt, dass sich auch neue Wege auftun, wenn sie akzeptieren, was sich nicht verändern lässt.

In der Literatur werden verschiedene Säulen der Resilienz benannt: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, die Bereitschaft zum Verlassen der Opferrolle, Übernahme von Verantwortung, Netzwerkorientierung, Zukunftsplanung, aber auch Selbstfürsorge oder die Fähigkeit zu einer konstruktiven Kommunikation mit anderen. Je mehr und souveräner jemand diese internen und externen Ressourcen zur Verfügung hat, desto stabiler reagiert er auf Krisensituationen.

Es werden auch verschiedene Schlüssel zur Resilienz genannt, die vor allem hilfreiche Denk- und Verhaltensmuster bezeichnen, also auch solche, die uns helfen, Resilienz zu entwickeln:

  • Die eigene Energie ausbalancieren: Überlastungen erkennen, Energiebedarf ausgleichen, Stress
  • Den eigenen Standort bestimmen und Rollen klären
  • Eisberg-Überzeugungen aufspüren, Denkfallen erkennen und neutralisieren
  • Persönliche Antreiber kennen und verändern
  • Katastrophendenken stoppen, Beobachterpositionen nutzen und einnehmen
  • Emotionales Selbstmanagement: Beruhigen, Fokussieren, Motivieren, innerer Ausgleich
  • Problemlösekompetenz trainieren, lösungsorientiert denken lernen
  • Netzwerke aufbauen und pflegen, Grenzen setzen und gestalten
  • Resilienz-Praktiken in Echtzeit praktizieren


Viele Studien haben bewiesen, dass und wie Resilienz gelernt und trainiert werden kann. Dies gilt für jedes Alter. Wenn Resilienz trainiert werden kann, sollten Gelegenheiten dazu geschaffen werden, über Seminare hinausgehend, die klären, wie resiliente Fähigkeiten funktionieren. Denn Nachhaltigkeit entsteht vor allem durch regelmäßiges Üben und Anwenden. Allerdings ist zu beachten: Das Üben resilienter Fähigkeiten kann keine therapeutische Maßnahme ersetzen, wenn eine solche schon sinnvoll ist.

Im Basiskurs Resilienz erhalten Sie einen Überblick über die Bereiche der Resilienz („Säulen“), können feststellen, in welchen Bereichen Ihre persönliche Resilienz gestärkt werden kann und trainieren bereits Basistechniken, um dies zu leisten.

Für ein aufbauendes und nachhaltiges Training wurden die Resilienz-Trainingsgruppen ins Leben gerufen, in denen TeilnehmerInnen seit mehreren Jahren aktiv resilientes Denken und Verhalten trainieren. Einmal im Monat kommen die Trainingsgruppen zusammen zu Terminen, die mit allen TeilnehmerInnen gemeinsam festgelegt werden.




Lösungsfokussierte Gesprächsführung: Eine neue Form konstruktiver Fehlerkultur

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Ihr Trainer: Dr. Guido Schneider

Termine:

  • Herbst-Training 12./13.10.22 (jeweils von 9.30 – 17.00 Uhr). Anmeldeschluss 26.08.22

Ort: Novotel Aachen City, Peterstraße 66, 52062 Aachen

Ihre Zimmerreservierung können Sie im Novotel Aachen City vornehmen, wenn Sie nach Ihrer verbindlichen Anmeldung die Kennung erhalten haben. Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage unter dem Hotel vorhanden.

Investiton: 790,00 € zuzgl. gesetz. MwSt. (FBR 711,00 € zuzgl. gesetzl. MwSt. bei Anmeldung bis zum 07.01.2022 für das Frühjahr-Training und zum 30.06.2022 für das Herbst-Training. (Im Preis sind Schulungsunterlagen und Verpflegung enthalten.)

Anmeldung: Für Ihre verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular in der Kurzinformation.

Zielgruppen:Führungskräfte, Personalverantwortliche, BeraterInnen, Coaches



Wer Personalverantwortung trägt oder häufig Beratungsleistungen erbringt, kennt Aufgaben wie diese: Im Interesse einer konstruktiven Suche nach Lösungen, die alle Beteiligten mitzutragen bereit sind, zählen nicht nur die sachlich „guten Argumente“. Beteiligte dürfen bei Störfällen nicht in die Rolle des Schuldigen geraten, Widerstände und das hartnäckige Beharren auf eigenen (festgefahrenen) Standpunkten sollten möglichst vermieden werden können. Wer sich überfahren, gegängelt oder benachteiligt fühlt, zieht sich innerlich zurück und steht dann doch nicht hinter den ausgehandelten Ergebnissen. Selbst wenn solche sachlich und juristisch tragfähig sein mögen, ist davon auszugehen, dass GesprächspartnerInnen, die unzufrieden bleiben oder zur Rechenschaft gezogen worden sind, in künftigen Gesprächen und Verhandlungen misstrauisch sind und ergeblich schwerer erreicht werden. Widerstände solcher Art und die Folgen kosten Zeit, Geld und Nerven. Ursachenforschung in technischen Fragen mag sehr sinnvoll sein, in zwischenmenschlichen Belangen führt sie meist nicht weiter, löst sogar zusätzliche Probleme aus, die vielfach dann auch Führungskräfte und BeraterInnen psychisch belasten.


Denn in keinem Gespräch geht es nur „um die Sache“. Wenn Menschen aufeinandertreffen, klären sie immer ihren Status im Kontakt mit anderen (notfalls in Machtkämpfen), klären Beziehungen und vergewissern sich, Wertschätzung und Respekt zu bekommen. Vor allem reagieren sie dabei so, wie ihre eigene Vorstellungswelt, „ihr Kopf“ es ihnen sagt. Was dem entgegensteht, wird keinesfalls einfach akzeptiert, weil es sachlich richtig sein mag: Die Weisheit „Verstanden heißt noch lange nicht einverstanden!“ bringt das unmissverständlich auf den Punkt. Fühlt sich jemand verkannt oder nicht angemessen bei der Lösungsfindung beteiligt, werden innere Widerstände aufgebaut, die bis zu mehr oder weniger deutlich werdender Sabotage reichen können.


Das muss aber nicht sein! Eine Gesprächsführung nach dem lösungsfokussierten Ansatz hat sich seit vielen Jahren erfolgreich bewährt, um konstruktiv die gegenteiligen positiven Effekte zu erzielen: Die Expertise aller Beteiligten ist gefragt (Wertschätzung) und wird in den Prozess der Lösungsfindung einbezogen. Insofern findet sich auch jeder mit seinen Fähigkeiten, Kompetenzen und Ideen wieder (Respekt), kann sich einbringen und motiviert seinen Teil beitragen (Gefühl der Selbstwirksamkeit). Solche Gespräche führen messbar schneller zum Ziel und verfangen sich nicht in unnötigen Problemdimensionen, die oft genug zu Konflikten führen. Sie bieten eine stabile Ausgangsbasis dafür, dass die Beteiligten jetzt auch „an einem Strang ziehen“. Personalverantwortliche und BeraterInnen können deutlich häufiger und sicherer damit rechnen, dass ihre Weichenstellungen von MitarbeiterInnen, KundInnen und VerhandlungspartnerInnen mitgetragen werden.


An 2 Seminartagen geht es darum,

  • den lösungsfokussierten Gesprächsansatz (nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg) und Tools zur praktischen Gesprächsgestaltung in unterschiedlichen Kontexten kennen zu lernen,
  • planvoll und strategisch eine konsequente Lösungssprache (solution talk) anstelle einer Problemsprache (problem talk) zu verwenden,
  • zielorientierte Gespräche im Als-Ob-Rahmen zu führen, um schneller und effektiver Lösungsperspektiven auszuhandeln und zu formen,
  • benötigte und verfügbare Ressourcen zügig erkennbar und nutzbar zu machen,
  • die fachlichen Expertisen und Ressourcen von Gesprächspartnern zügiger und verbindlicher in Gesprächsverläufe einzubinden,
  • mit einfachen Gesprächs-Tools unproduktive Widerstände und Einwände vermeiden oder abbauen zu können,
  • ermutigende und motivierende Feedbacks zu formulieren,
  • Gesprächsstimmungen und Fortschritte über compliments und Skalierungen lenken und gestalten zu können,
  • den Anspruch einer betrieblichen oder institutionellen Wertschätzungskultur glaubwürdig praktizieren zu können.


Die Tools stehen für die Gesprächsführung als Fragetechnik zur Verfügung und können darüber hinaus auch effektiv für die Vorbereitung von schwierigen Gesprächen genutzt werden. Entsprechend lassen sie sich auch in Präsentationen einsetzen für motivierende Vorträge.


In der Seminararbeit bleibt die Vermittlung von Gesprächs-Tools stets verbunden mit direkten praktischen Übungen an Beispielen, die Sie selbst aus Ihren beruflichen Kontexten einbringen können. Das erhöht die Transferwirksamkeit des gesamten Trainings.





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